The English Speaking Area – Englisch lernen in Bielefeld

Warum Englischkurse nichts bringen

Warum Englischkurse nichts bringen

Viele Menschen, die sich in der Schulzeit oder während des Berufslebens an der englischen Sprache versucht haben, stellen immer wieder fest, dass sie die erworbenen Kenntnisse schnell wieder „verlernen“. Die meisten schieben es aufs Alter, Mangel an Talent und die fehlende Zeit, die man eigentlich aufbringen müsste, um Englisch konsequent zu lernen. Dabei verkennen sie, dass sie grundsätzlich bessere Ergebnisse erzielen können, wenn sie ihren häufig anerzogenen Lernstil so anpassen, dass er mit der Art und Weise, wie unser Gehirn tatsächlich lernt, besser übereinstimmt.Warum Englischkurse nichts bringen
Schaut man in die Forschung zum Thema, stellt man schnell fest, dass es im Kern zwei Untersuchungsrichtungen gibt – die Lernkurve und die Vergessenskurve. Die eine verdeutlicht, mit welchem Fortschritt wir Wissen aufbauen. Die andere, mit in welcher Geschwindigkeit es wieder verloren geht. Gerade beim Englischsprechen haben die meisten von uns einen sehr guten Erfahrungswert.
Wer nach dem Englischunterricht in der Schule die Sprache nur noch selten nutzen konnte, wird sich in den Forschungsergebnissen wiederfinden. Die besagen nämlich, dass man sich nach 31 Tagen nur noch an 15% erinnern kann. Zugegeben, die Forschung basiert auf Versuchen mit zusammenhangslosen Silben. Der Effekt nach mehreren Jahren ohne ein Wort Englisch dürfte sich allerdings ähnlich verhalten.
Wer dann irgendwann vielleicht aus beruflichen Gründen einen Englischkurs zum Auffrischen gemacht hat, wird verblüfft gewesen sein, wie schnell das Wissen um die englische Sprache „wiederkam“. Die Untersuchungen in dieser Richtung haben gezeigt, dass der Mensch umso schneller lernt, je mehr Vorwissen zu einer Sache schon existiert. Die Lernkurve steigt also immer schneller an. Oft gibt es dann einen Punkt, an dem es wie verhext scheint und man die neugelernten Englischvokabeln oder die frisch besprochenen Grammatikregeln aus dem Englischunterricht einfach nicht „im Vorderhirn“ behält. Der Fachmann spricht hier von einem „Lernplateau“. Dann macht es plötzlich „Klick“ und plötzlich fällt einem alles so einfach und man versteht gar nicht, wie man sich das nicht merken konnte – der Aha-Effekt tritt eiimage7n. Am Ende des Englischkurses ist man zufrieden mit sich und seinen Ergebnissen.
Zurück im Alltag stellt man dann nach 2 Monaten fest, dass die ersten Englischvokabeln wieder „weg“ sind und man das „s“ in der dritten Person wieder nicht gesagt hat. Die Vergessenskurve zeigt uns unsere Grenzen in der englischen Sprache auf.
Forschung, damalige Englischlehrer und auch unsere Eltern haben uns die Lösung des Dilemmas längst gesagt. Der einzige Weg, diesen Effekten entgegen zu wirken, ist kontinuierliches Lernen. Nicht nur der eine Englisch-Crashkurs, sondern die regelmäßige Beschäftigung mit Englisch sorgt für nachhaltigen Lernerfolg. Die Strategie für den Alltag heißt: „Wenn schon nicht viel möglich ist, dann wenigstens häufiger.“ Englisch zu lernen ist eine langfristige Investition. Selbst die Glücklichen, die im Ausland gelebt haben, stellen regelmäßig fest, dass Englisch angewandt werden muss, damit unsere „Sprachmuskeln“ nicht verkümmern.

Probestunde vereinbaren